Naturkatastrophen in Österreich


Die Anzahl der Schäden die durch Naturkatastrophen entstehen, steigt auch in Österreich. Immer häufiger werden schwere Unwetter beobachtet. Der österreichische Versicherungsverband, das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik betonen in einer gemeinsamen Pressekonferenz, dass die Prävention noch zu wünschen übriglässt.


Wie teuer sind Schäden aus Naturkatastrophen?

Im Jahr 2016 waren die Kosten der Schäden schon um 70% teurer als im Jahr davor. 168,5 Mrd. Euro kosteten die Schäden weltweit. Allein in Österreich muss man derzeit ungefähr alle drei Jahren mit einer Naturkatastrophe in der Höhe von mehr aus 200 Millionen Euro versicherten Schäden rechnen. Immer mehr Österreicher fühlen sich dadurch bedroht. Während es im Jahr 2015 noch etwa 66% waren, stieg die Anzahl im Jahr 2016 auf rund 73% der Österreicher die sich durch die Unwetter eingeschränkt fühlen.
Trotz des stärkeren Bedrohungsgefühls stagniere der Grad der Vorbereitung auf mögliche Naturkatstrophen.


Wer trägt die Verantwortung?

Rund 42% der Österreicher sehen die Behörden, den Staat und freiwillige Institutionen wie die Feuerwehr und das Rote Kreuz als Verantwortliche welche für Vorsorgemaßnahmen einzig zuständig sind. „Nachher ist man immer klüger.Die Personen die selbst schon einmal von einem solchen Ereignis betroffen waren, verfolgen dieses Thema aufmerksamer und treffen schon im Vorhinein Gegenmaßnahmen um einen etwaigen Schaden vorzubeugen.


Massive Wetterveränderung in den kommenden Jahren

Laut den Experten wird sich das Wetter in Österreich in den nächsten zehn Jahren massiv verändern. Die steigenden Temperaturen erfordern Hitzeschutzpläne und auch das Niederschlagsverhalten wandelt sich – es wird zu mehreren kürzeren Perioden kommen. Die Experten meinen, das Bewusstsein der Menschen wecken zu müssen, etwa durch bessere Unwetterwarnungen, um für Prävention zu sorgen.


Die Suche nach Lösungen

Unterschiedlichste Bereiche und Branchen sind von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Eine neue Form der Zusammenarbeit ist notwendig. Maßnahmen im Städtebau wie Grün- und Wasserflächen könnten die Hitze deutlich mildern.

Derzeit arbeite man daran, ein ambitioniertes Programm der Vereinten Nationen zur Reduktion des Katastrophenrisikos (UN-ISDR) auch in Österreich zu etablieren. Dabei arbeiten Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Prävention, Krisen- und Katastrophenmanagement zusammen.


Bis zu einem gewissen Grad kann man sich gegen mögliche Kosten für Schäden durch Naturkatastrophen versichern aber bitte beachten Sie, dass standardmäßig nur sehr geringe Versicherungssummen für die Beseitigung von Katastrophenschäden zur Verfügung stehen.

Für Detailfragen zum entsprechenden Versicherungsschutz stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.